1. Grundplatten

1.1. Grundplatten umdrehen

Legen Sie zunächst alle vier Bodenplatten mit der Unterseite nach oben auf eine saubere und ebene Fläche.

Die Unterseite erkennen Sie daran, dass die Filzgleiter nach oben zeigen und die Aussparungen für die Plattenhalter sichtbar sind.

Ordnen Sie die vier Bodenplatten anschließend in zwei Reihen und zwei Spalten an. Am Ende sollen die Platten gemeinsam ein großes Quadrat bilden. Schieben Sie die Bodenplatten so eng zusammen, dass die Kanten möglichst bündig aneinanderliegen und zwischen den einzelnen Platten keine größeren Spalten entstehen.

1.2. Plattenhalter einsetzen

Setzen Sie nun an jeder Verbindungsstelle die schwarzen Plattenhalter in die dafür vorgesehenen ellipsenförmigen Aussparungen ein.

Die Öffnung für die Schraube muss dabei nach oben zeigen.

Gleichzeitig müssen die Plattenhalter jeweils zur Außenkante der Bodenplatte ausgerichtet sein.

1.3. Schraubverbindungen einsetzen

Für jede Verbindung wird eine vormontierte Schraubverbindung verwendet. Diese besteht bereits aus einer Schraube, zwei Unterlegscheiben und einer Mutter.

Führen Sie die Schraubverbindung von oben in die Aussparungen. Achten Sie dabei darauf, dass sich die Plattenhalter und die Bodenplatten zwischen den beiden Unterlegscheiben befinden. Auf einer Seite der Verbindung befindet sich die Schraube, auf der anderen Seite die Mutter. So werden die Plattenhalter gleichmäßig geklemmt und die Verbindung kann anschließend sicher festgezogen werden.

1.4. Schraubverbindungen festziehen

Ziehen Sie die Mutter zunächst von Hand so weit wie möglich an. Dadurch werden die Bodenplatten bereits grob fixiert und können bei Bedarf noch leicht ausgerichtet werden.

Anschließend ziehen Sie die Schraubverbindung mit zwei Gabelschlüsseln der Schlüsselweite 10 fest. Halten Sie dabei die Mutter mit einem Gabelschlüssel fest und ziehen Sie die Schraube mit dem zweiten Gabelschlüssel an. Die Verbindung sollte fest sitzen, ohne dass sich die Bodenplatten gegeneinander verschieben.

Wiederholen Sie diesen Vorgang an allen Verbindungsstellen zwischen den vier Bodenplatten. Kontrollieren Sie dabei immer wieder, ob die Bodenplatten weiterhin bündig ausgerichtet sind und gemeinsam ein gleichmäßiges Quadrat bilden. Ziehen Sie alle Schraubverbindungen zum Abschluss noch einmal nach.

1.5. Stabilität prüfen

Prüfen Sie zum Abschluss noch einmal alle Schraubverbindungen. Keine der Bodenplatten darf sich lösen oder wackeln.

Drehen Sie die vollständig verbundene Bodenplatte anschließend gemeinsam mit einer zweiten Person vorsichtig um. Die Filzgleiter liegen nun auf der Unterlage und die Oberseite der Bodenplatte zeigt nach oben. Damit ist die Grundfläche für den weiteren Aufbau vorbereitet.

2. Pfeiler einer Etage platzieren

Sonderfall: Keller

Wird die erste Etage als Keller aufgebaut, verwenden Sie für alle äußeren Pfeiler die speziellen anthraziten Kellerpfeiler mit zwei seitlichen Bohrungen.

Diese Bohrungen dienen später zur Befestigung der Stützen für die äußere Kellerumrandung. Alle inneren Pfeiler werden wie gewohnt mit den Standardpfeilern aufgebaut.

2.1. Pfeiler ausrichten

Legen Sie alle benötigten Pfeiler für die erste Etage bereit. Welche Pfeiler Sie benötigen, richtet sich nach dem gewünschten Grundriss Ihres Gebäudes.

Jeder Pfeiler besitzt auf einer Seite einen kleinen Pfeil. Dieser dient als Orientierungshilfe und muss beim Einbau immer nach oben zeigen.

Kontrollieren Sie die Ausrichtung jedes Pfeilers, bevor Sie ihn einsetzen. 

2.2. Zapfen auswählen

Für jeden Pfeiler wird ein Zapfen benötigt.

In den meisten Fällen kommt der schwarze Standard-Zapfen zum Einsatz. Nur wenn ein Pfeiler später oberhalb einer doppelten Wand stehen soll, wird stattdessen ein Schlitzzapfen verwendet. Dieser besitzt einen Schlitz in der Mitte.

Note: Ob ein Standard-Zapfen oder ein Schlitzzapfen benötigt wird, ergibt sich aus dem gewählten Gebäudeaufbau. An allen anderen Positionen wird der Standard-Zapfen verwendet.

2.3. Zapfen einsetzen

Stecken Sie den ausgewählten Zapfen von unten vollständig in den Pfeiler ein.

Verwenden Sie einen Schlitzzapfen, muss der Schlitz beim Einsetzen nach unten zeigen.

Kontrollieren Sie anschließend kurz, ob der Zapfen fest im Pfeiler sitzt.

2.4. Pfeiler platzieren

Setzen Sie die vorbereiteten Pfeiler mit dem eingesetzten Zapfen in die vorgesehenen Bohrungen der Bodenplatte ein. Drücken Sie jeden Pfeiler vorsichtig nach unten, bis der Zapfen vollständig in der Bohrung sitzt.

Richten Sie alle Pfeiler entsprechend des gewünschten Grundrisses aus und achten Sie darauf, dass der Pfeil an jedem Pfeiler weiterhin nach oben zeigt. 

2.5. Sitz der Pfeiler prüfen

Kontrollieren Sie zum Schluss alle eingesetzten Pfeiler.

Alle Pfeiler sollten gerade stehen, sicher in der Bodenplatte sitzen und sich nicht von selbst herausheben lassen. Prüfen Sie außerdem noch einmal die Ausrichtung aller Pfeile. Erst danach sollten Türen, Wände und Fenster eingesetzt werden. 

3. Wandelemente einer Etage platzieren

3.1. Wandelemente auswählen

Wählen Sie zunächst das passende Wandelement für die gewünschte Position in Ihrem Gebäude aus. Je nach Grundriss stehen Ihnen verschiedene Wandelemente zur Verfügung:

Transparente Wandelemente
Ermöglichen den Blick in das Gebäude und eignen sich besonders für Außenwände.

Undurchsichtige Wandelemente
Eignen sich besonders für Innenwände, da sie keinen Einblick in den Raum ermöglichen. Sie können bei Bedarf jedoch auch an jeder anderen Position eingesetzt werden.

Transparente Wandelemente mit einer Öffnung
Werden immer gegenüber einer Tür eingesetzt. Die Öffnung dient später zur Durchführung des Türöffners.

Transparente Wandelemente mit zwei Öffnungen
Werden gegenüber einem Rauchverschluss eingesetzt. Über die obere Öffnung wird später der Rauchverschluss bedient, über die untere Öffnung die dahinterliegende Tür.

Türmodule
Dienen als Durchgänge zwischen Räumen oder als Zugang zum Gebäude.

Rauchverschlüsse
Ermöglichen das realitätsnahe Setzen eines Rauchverschlusses vor einer Tür.

Fenstermodule
Werden an den gewünschten Fensterpositionen eingesetzt und ermöglichen Einblicke in das Gebäude. Für den Taktik-Trainer stehen normale Fenster sowie Kellerfenster zur Verfügung. Die Kellerfenster besitzen etwa die halbe Höhe eines normalen Fensters und werden ausschließlich im untersten Geschoss verwendet, sofern dieses als Keller aufgebaut wird.

Kellerfenster sind im Lieferumfang der Basement extension enthalten, können jedoch auch separat nachbestellt und nachgerüstet werden.

Serviceklappen
Ermöglichen den späteren Zugang zu Rauchgenerator, Wärmequelle oder weiteren Komponenten im Gebäudeinneren. Platzieren Sie die Serviceklappe daher möglichst in dem Raum, in dem diese Komponenten verbaut werden. 

Alle Wandelemente werden nach dem gleichen Prinzip zwischen zwei Pfeiler eingesetzt. Unterschiede bestehen lediglich bei der Ausrichtung und den Anschlüssen der einzelnen Elemente.

3.2. Wandelemente ausrichten

Richten Sie das ausgewählte Wandelement vor dem Einsetzen entsprechend seiner Funktion aus.

  • Undurchsichtige Wandelemente können beliebig eingesetzt werden.
  • Transparente Wandelemente ohne Öffnungen können ebenfalls beliebig eingesetzt werden.
  • Transparente Wandelemente mit einer Öffnung werden immer gegenüber einer Tür eingesetzt. Die Öffnung muss dabei nach unten zeigen, damit der Türöffner später durchgeführt werden kann.
  • Transparente Wandelemente mit zwei Öffnungen werden gegenüber einem Rauchverschluss eingesetzt. Die obere Öffnung dient später zur Bedienung des Rauchverschlusses, die untere Öffnung zur Bedienung der dahinterliegenden Tür.
  • Türmodule sollten bereits so ausgerichtet werden, dass sich die Tür später in die gewünschte Richtung öffnet.
  • Rauchverschlüsse werden so eingesetzt, dass die Seite mit den orangenen Elementen zu der Seite zeigt, von der aus der Rauchverschluss später gesetzt und bedient werden soll.
  • Fenstermodule werden so eingesetzt, dass sich die Aufnahme für den Fenstereinsatz auf der Außenseite befindet.
  • Serviceklappen werden so eingesetzt, dass sich der Griff auf der Außenseite befindet.

3.3. Schlitzstöpsel einbauen (nur bei doppelten Wandelementen)

Soll ein doppeltes Wandelement eingesetzt werden, muss vor dem Einsetzen des Wandelements ein weißer Schlitzstöpsel in die entsprechende Öffnung der Bodenplatte bzw. des Zwischenbodens eingesetzt werden.

Dabei handelt es sich um die Öffnung, in der bei einem einfachen Wandelement normalerweise ein Pfeiler eingesetzt werden würde. Da bei einem doppelten Wandelement an dieser Stelle kein Pfeiler benötigt wird, wird die Öffnung stattdessen mit dem Schlitzstöpsel verschlossen.

Richten Sie den Schlitz des Stöpsels so aus, dass das doppelte Wandelement anschließend entlang des Schlitzes eingesetzt werden kann.

Der Schlitzstöpsel verhindert, dass über diese Öffnung Rauch zwischen den Etagen aufsteigt oder bei einer Hochdruckbelüftung ungewollt nach außen gedrückt wird.

Wichtig: Der Schlitzstöpsel muss vor dem Einsetzen des doppelten Wandelements montiert werden. Nachträglich kann er nur eingesetzt werden, wenn das Wandelement wieder entfernt wird.

3.4. Wandelemente einsetzen

Setzen Sie das Wandelement von oben zwischen die beiden Pfeiler ein und schieben Sie es vorsichtig nach unten, bis es bündig auf der Bodenplatte aufliegt.

Tipp: Setzen Sie das Wandelement leicht schräg zwischen die Pfeiler ein und schwenken Sie es anschließend in seine endgültige Position. Dadurch gleiten die am Wandelement angebrachten Filzstreifen leichter an den Pfeilern entlang und werden nicht nach oben geschoben oder beschädigt.

Lässt sich ein Wandelement nur schwer einsetzen, prüfen Sie zunächst die Ausrichtung des Wandelements und der Pfeiler. Wenden Sie keine Gewalt an, um Beschädigungen an den Bauteilen zu vermeiden. 

3.5. Position prüfen

Kontrollieren Sie nach dem Einsetzen aller Wandelemente noch einmal deren Ausrichtung.

Besonders bei transparenten Wandelementen sollte geprüft werden, ob sich die Öffnungen an der richtigen Position befinden und der Türöffner später problemlos durchgeführt werden kann. Erst danach sollten die Türöffner montiert werden.

3.6. Türöffner montieren – Tür

Haken Sie zunächst das kurze Türöffnerstück mit Schlauch auf der Seite der Tür ein, auf der diese später geöffnet werden soll.

Führen Sie anschließend die lange Türöffnerstange von außen durch die Öffnung im transparenten Wandelement und verbinden Sie diese mit dem Schlauch des kurzen Türöffnerstücks. Prüfen Sie abschließend, ob sich die Tür leicht öffnen und schließen lässt. 

3.7. Türöffner montieren – Rauchverschluss

Für die weiße Tür hinter dem Rauchverschluss erfolgt die Montage wie bei einer normalen Tür. Verwenden Sie hierfür das kurze Türöffnerstück mit Schlauch und verbinden Sie dieses mit der langen Türöffnerstange.

Für den Rauchverschluss selbst ist kein zusätzliches kurzes Türöffnerstück erforderlich. Dieses ist bereits fest am Rauchverschluss integriert und besteht aus einem kleinen weißen Zylinder mit einer mittigen Öffnung auf der Seite der orangenen Elemente.

Führen Sie die Türöffnerstange mit orangenen Griff durch die obere Öffnung des transparenten Wandelements und stecken Sie diese in die Öffnung des weißen Zylinders ein.

Auf der Türöffnerstange befindet sich außerdem ein verschiebbarer weißer Anschlag. Schieben Sie diesen so auf der Stange, dass er außerhalb der transparenten Wand anliegt. Durch Verschieben des Anschlags kann die Endposition des Rauchverschlusses eingestellt und fixiert werden. So bleibt der Rauchverschluss nach dem Setzen zuverlässig in der gewünschten Position.

Über die untere Öffnung des transparenten Wandelements kann die dahinterliegende Tür weiterhin unabhängig vom Rauchverschluss geöffnet und geschlossen werden.  

3.8. Fenstereinsätze einsetzen

Setzen Sie anschließend die weißen Fenstereinsätze in die zuvor platzierten Fenstermodule ein. Achten Sie darauf, dass sich die Fenstergriffe auf der Außenseite des Gebäudes befinden.

Drücken Sie die Fenstereinsätze vorsichtig in den Fensterrahmen, bis sie sicher sitzen. Die Fenstereinsätze sind bewusst etwas strammer ausgeführt. Dadurch bleiben sie zuverlässig in der gewünschten Position und können sowohl geschlossen als auch gekippt dargestellt werden.

Möchten Sie ein gekipptes Fenster simulieren, setzen Sie den Fenstereinsatz zunächst nur im unteren Bereich in den Fensterrahmen ein. Der obere Teil bleibt dabei außerhalb der Dichtung und steht leicht nach außen. So entsteht eine realitätsnahe Kippstellung des Fensters.

Kontrollieren Sie abschließend alle Fenster. Die Fenstereinsätze sollten sicher im Rahmen sitzen und sich bei Bedarf zwischen geschlossener und gekippter Darstellung wechseln lassen.

3.9. Sitz prüfen

Kontrollieren Sie zum Abschluss alle eingesetzten Wandelemente.

Alle Elemente sollten bündig zwischen den Pfeilern sitzen und sich nicht verkanten. Prüfen Sie anschließend die Funktion von Türen, Rauchverschlüssen, Fenstern und Serviceklappe, bevor Sie mit dem Aufbau der nächsten Etage fortfahren.

4. Etage vervollständigen

4.1. Möbel platzieren

Bevor Sie den Zwischenboden aufsetzen, sollten Sie die aktuelle Etage vollständig ausstatten. Platzieren Sie jetzt alle Möbel, Einrichtungsgegenstände und weiteren Übungselemente an den gewünschten Positionen.

Nach dem Aufsetzen des Zwischenbodens ist die Etage nur noch eingeschränkt zugänglich.

4.2. Rauchgenerator und Wärmequelle

Wurde eine Serviceklappe verbaut, können Rauchgenerator und Wärmequelle auch später noch bequem über die Serviceklappe eingesetzt oder entnommen werden. Ohne Serviceklappe ist dies nach dem Aufsetzen des Zwischenbodens nur noch möglich, indem die oberhalb liegenden Etagen abgenommen werden.

4.3. Nachträgliche Änderungen

Sollten Sie später Änderungen an einer bereits geschlossenen Etage vornehmen wollen, können die darüberliegenden Etagen jederzeit wieder abgenommen werden.

Greifen Sie hierzu den Zwischenboden von unten und heben Sie die komplette Etage vorsichtig nach oben ab. Das Abnehmen und Tragen einer kompletten Etage sollte immer von zwei Personen erfolgen, damit die Etage gleichmäßig angehoben wird und keine Bauteile beschädigt werden.

Achtung: Befindet sich eine Treppe an der Unterseite des Zwischenbodens, darf die Etage nicht einfach auf einer ebenen Fläche abgestellt werden, da die Treppe beschädigt werden kann.

Soll die Etage dennoch abgelegt werden, muss entweder:

  • eine geeignete Aussparung vorhanden sein, in der die Treppe frei hängen kann, oder
  • die Treppe vor dem Abstellen aus dem Zwischenboden herausgenommen werden.

Erst danach sollte die Etage auf einer ebenen Fläche abgelegt werden.

5. Zwischenboden montieren

5.1. Zwischenbodensegmente bereitlegen

Je nach Starterpaket besteht der Zwischenboden aus zwei bis vier vormontierten Segmenten. Die schwarzen Verbindungsstifte sind bereits eingesetzt, sodass die einzelnen Segmente nur noch miteinander verbunden werden müssen.

Legen Sie die Segmente entsprechend ihrer Form auf einer ebenen Fläche aus. Zusammengesetzt ergibt sich ein Zwischenboden im 4 × 5 Raster (HxB). Achten Sie darauf, dass alle Segmente richtig zueinander ausgerichtet sind.

5.2. Zwischenbodensegmente verbinden

Verbinden Sie die vormontierten Zwischenbodensegmente miteinander. Die schwarzen Verbindungsstifte sind bereits vormontiert und müssen lediglich in die entsprechenden Aufnahmen der benachbarten Segmente eingeschoben werden.

Drücken Sie die Segmente gleichmäßig zusammen, bis der Zwischenboden bündig zusammengesetzt ist und das 4 × 5 Raster bildet.

Sonderfall: Keller

Soll die unterste Etage als Keller aufgebaut werden, empfiehlt es sich, die vormontierten Kellerumrandungselemente bereits vor dem Aufsetzen des Zwischenbodens zu montieren.

Die Kellerumrandung besteht aus drei vormontierten Elementen: zwei kurzen Seitenelementen sowie einem langen Element für die Vorderseite des Gebäudes. Die Rückseite des Gebäudes erhält keine Kellerumrandung.

Die schwarzen Steckverbinder sind bereits in den Kellerumrandungselementen vormontiert. Schieben Sie die Kellerumrandungselemente auf die entsprechenden Aufnahmen des Zwischenbodens auf, bis sie bündig sitzen.

Bevor Sie den Zwischenboden anschließend auf die Kelleretage aufsetzen, stecken Sie die Stützelemente in die dafür vorgesehenen Bohrungen der äußeren Kellerpfeiler ein. Die Stützelemente dienen später als Auflage für die Kellerumrandung und müssen daher bereits vor dem Aufsetzen des Zwischenbodens montiert werden.

Wir empfehlen, die Kellerumrandung bereits vor dem Aufsetzen des Zwischenbodens zu montieren. Eine nachträgliche Montage ist zwar ebenfalls möglich, jedoch müssen die Kellerumrandungselemente dann seitlich von außen auf den bereits verbauten Zwischenboden aufgeschoben werden. Werden dabei alle fünf vormontierten Steckverbinder genutzt, ist hierfür deutlich mehr Kraft erforderlich. Soll die Kellerumrandung häufiger montiert und demontiert werden, können alternativ einzelne Steckverbinder entfernt werden. Dadurch lässt sich die Kellerumrandung einfacher auf- und abbauen, allerdings mit einer etwas geringeren Stabilität.

6. Nächste Etage aufbauen

6.1. Zwischenboden aufsetzen

Prüfen Sie vor dem Aufsetzen des Zwischenbodens noch einmal, ob alle benötigten Bauteile der unteren Etage bereits eingesetzt wurden. Dazu gehören beispielsweise Rauchgenerator, Wärmequelle oder Einrichtungsgegenstände. Nach dem Aufsetzen des Zwischenbodens sind diese nur noch eingeschränkt erreichbar.

Heben Sie den vormontierten Zwischenboden anschließend vorsichtig an und richten Sie die Aussparungen an den Pfeilern der unteren Etage aus. Senken Sie den Zwischenboden gleichmäßig ab, bis er vollständig auf allen Pfeilern und Wandelementen aufliegt. Achten Sie darauf, dass der Zwischenboden bündig aufliegt und nicht verkantet. 

6.2. Eckpfeiler einsetzen

Beginnen Sie den Aufbau der nächsten Etage mit den vier Eckpfeilern. Setzen Sie diese in die entsprechenden Öffnungen des Zwischenbodens ein und achten Sie darauf, dass die Pfeile auf den Pfeilern wieder nach oben zeigen.

Die Eckpfeiler dienen als Fixierung und erleichtern das anschließende Einsetzen der weiteren Bauteile.

6.3. Zwischenbodeneinsätze platzieren

Setzen Sie nun entsprechend Ihrem gewünschten Aufbau die Zwischenbodeneinsätze in die vorgesehenen Aussparungen des Zwischenbodens ein.

Sie können dabei frei zwischen transparenten Bodengläsern und grauen Bodeneinsätzen wählen. Transparente Bodengläser ermöglichen den Blick in die darunterliegende Etage und eignen sich besonders, wenn diese später während einer Übung sichtbar bleiben soll.

Die grauen Bodeneinsätze schließen die Öffnungen blickdicht und bilden eine geschlossene Bodenfläche. Häufig werden sie beispielsweise als Boden des Erdgeschosses über einer Kelleretage verwendet.

An Positionen, an denen eine Treppe eingebaut wird, bleibt die entsprechende Aussparung frei. Dort wird im nächsten Schritt die Treppe eingesetzt.

6.4. Treppe platzieren

Setzen Sie die Treppe entsprechend Ihrem gewählten Grundriss von oben in die dafür vorgesehene Aussparung des Zwischenbodens ein.

Drücken Sie die Treppe vorsichtig nach unten, bis sie bündig mit dem Zwischenboden abschließt und sicher sitzt.

Sonderfall: Keller

Sind die grünen Kellerumrandungselemente montiert, können nun die passenden grünen Bodeneinsätze in die dafür vorgesehenen Aussparungen eingesetzt werden. Setzen Sie die Einsätze einfach von oben ein, bis sie bündig in der Kellerumrandung sitzen.

Alternativ können Lichtschächte eingesetzt werden. Diese werden oberhalb der Kellerfenster in die dafür vorgesehenen Aussparungen der Kellerumrandung eingesetzt und ebenfalls einfach von oben eingesteckt.

Für die Lichtschächte stehen zwei unterschiedliche Varianten zur Verfügung:

Lichtschacht Typ 1
Passend für die Vorderseite sowie die rechte Gebäudeseite.

Lichtschacht Typ 2
Passend für die linke Gebäudeseite.

Die jeweilige Ausführung ist auf der Unterseite des Lichtschachts gekennzeichnet. Achten Sie daher darauf, den passenden Lichtschacht an der jeweiligen Gebäudeseite zu verwenden.

6.5. Öffnungen verschließen

Sobald alle Pfeiler und Wandelemente der Etage vollständig montiert sind, verschließen Sie alle nicht mehr benötigten Öffnungen des Zwischenbodens mit den grauen Stöpseln.

Öffnungen, die bereits durch Pfeiler, Bodeneinsätze oder eine Treppe belegt sind, bleiben selbstverständlich unverändert. Das Verschließen der übrigen Öffnungen verhindert, dass bei Übungen Rauch ungewollt zwischen den Etagen austritt.

6.6. Etage fertigstellen + Aufbau weiterer Etagen

Sobald eine Etage vollständig aufgebaut ist, platzieren Sie zunächst wieder alle gewünschten Möbel, Übungselemente sowie gegebenenfalls Rauchgenerator und Wärmequelle. Anschließend setzen Sie den nächsten Zwischenboden auf.

Der Aufbau der nächsten Etage erfolgt anschließend in derselben Reihenfolge wie zuvor:

  1. Eckpfeiler einsetzen.
  2. Zwischenbodeneinsätze und gegebenenfalls die Treppe entsprechend dem gewünschten Grundriss einsetzen.
  3. Weitere Pfeiler einsetzen.
  4. Wandelemente, Türen, Fenster, Rauchverschlüsse und Serviceklappen montieren.
  5. Nicht benötigte Öffnungen mit den entsprechenden Stöpseln verschließen.
  6. Möbel, Einrichtungsgegenstände und weitere Übungselemente in der Etage platzieren.

Anschließend kann der nächste Zwischenboden aufgesetzt werden und der Ablauf wiederholt sich, bis das Gebäude vollständig aufgebaut ist.

7A. Gebäude abschließen – Flachdach

7A.1. Zwischenboden aufsetzen + fixieren

Heben Sie den vormontierten Zwischenboden vorsichtig an und richten Sie die Aussparungen an den Pfeilern der darunterliegenden Etage aus. Senken Sie den Zwischenboden anschließend gleichmäßig ab, bis er vollständig auf allen Pfeilern und Wandelementen aufliegt.

Kontrollieren Sie, dass der Zwischenboden bündig aufliegt und keine Bauteile verklemmt sind.

Fixieren Sie den Zwischenboden anschließend, indem Sie vier kurze grauen Zapfen in die Ecköffnungen einsetzen. Diese verbinden den Zwischenboden mit den darunterliegenden Eckpfeilern und sorgen dafür, dass der Zwischenboden sicher an seiner Position bleibt.

7A.2. Zwischenbodeneinsätze einsetzen

Legen Sie den letzten Zwischenboden auf. Setzen Sie alle gewünschten Zwischenbodeneinsätze ein. Sie können dabei frei zwischen transparenten Bodengläsern und grauen Bodeneinsätzen wählen.

Transparente Bodengläser ermöglichen den Blick in die darunterliegende Etage. Graue Bodeneinsätze schließen die Öffnungen blickdicht und bilden eine geschlossene Dachfläche.

7A.3. Öffnungen verschließen

Anschließend setzen Sie in alle Öffnungen, unter denen sich ein Pfeiler befindet, die grauen kurzen Zapfen ein. Alle übrigen, nicht benötigten Öffnungen werden mit den grauen Stöpseln verschlossen.

7B. Gebäude abschließen – Satteldach

7B.1. Dachfläche verbinden

Das Satteldach wird in zwei vormontierten Dachflächen geliefert. An einer Dachfläche ist der Dachfirst bereits vormontiert.

Verbinden Sie nun die zweite Dachfläche mit der freien Seite des Dachfirsts. Verwenden Sie hierfür die schwarzen Steckverbinder. Schieben Sie die Dachfläche gleichmäßig auf die Steckverbinder auf, bis beide Dachflächen bündig miteinander verbunden sind und eine stabile Einheit bilden.

7B.2. Giebel einsetzen

Setzen Sie anschließend die beiden vormontierten Giebel auf die oberste Etage des Gebäudes.

Stecken Sie hierzu die schwarzen Zapfen in die Unterseite der Giebel und setzen Sie diese anschließend in die vorgesehenen Aufnahmen des obersten Zwischenbodens ein. Achten Sie darauf, dass beide Giebel vollständig aufliegen und die Fensteröffnungen nach außen zeigen. 

7B.3. Zwischenbodeneinsätze einsetzen

Setzen Sie nun entsprechend Ihrem gewünschten Aufbau die Bodeneinsätze in den obersten Zwischenboden ein.

Sie können frei zwischen transparenten Bodengläsern und grauen Bodeneinsätzen wählen. Transparente Einsätze ermöglichen den Blick in das darunterliegende Geschoss, während graue Einsätze eine geschlossene Fläche bilden.

Soll eine Treppe zum Dachgeschoss eingebaut werden, setzen Sie diese jetzt in die dafür vorgesehene Aussparung ein.

7B.4. Treppenhauserweiterung montieren

Bauen Sie nun die Treppenhauserweiterung zusammen. Diese besteht aus einem geraden Türelement sowie zwei angeschrägten Seitenwänden.

Je nach Aufbau Ihres Gebäudes werden möglicherweise nicht beide Seitenwände benötigt. Befindet sich die Treppenhauserweiterung beispielsweise direkt an einem Giebel, kann die entsprechende Seitenwand entfallen.

Verbinden Sie die benötigten Bauteile mit den schwarzen Zapfen und setzen Sie die fertige Treppenhauserweiterung anschließend in die vorgesehenen Öffnungen des Zwischenbodens ein.

7B.5. Öffnungen verschließen

Verschließen Sie nun alle noch freien Öffnungen des Zwischenbodens.

Befindet sich unter einer Öffnung ein Giebel, setzen Sie einen kurzen schwarzen Zapfen ein. Alle übrigen, nicht benötigten Öffnungen werden mit den grauen Stöpseln verschlossen. Dadurch wird verhindert, dass bei Übungen Rauch ungewollt austreten kann.

7B.6. Giebelaufnahme vorbereiten

Stecken Sie nun die kurzen grauen Zapfen in die dafür vorgesehenen Öffnungen auf der Oberseite der beiden Giebel.

Setzen Sie anschließend die kleinen schwarzen Steckverbinder in die seitlichen Führungen der Giebel ein. Diese verbinden die Giebel später mit den Dachflächen und sorgen für einen sicheren Halt.

7B.7. Dachfläche aufsetzen

Heben Sie das Dachflächenelement vorsichtig mit zwei Personen an und setzen Sie es gleichmäßig auf die beiden Giebel auf.

Achten Sie darauf, dass die seitlichen Steckverbinder sauber in die vorgesehenen Aufnahmen der Dachflächen greifen. Sollte sich das Dach nicht sofort vollständig aufsetzen lassen, kontrollieren Sie die Position der Steckverbinder und richten Sie diese gegebenenfalls leicht aus. Wenden Sie keine Gewalt an.

7B.8. Dacheinsätze einsetzen

Setzen Sie anschließend die gewünschten transparenten Bodengläser, grauen Bodeneinsätze oder Dachgauben in die dafür vorgesehenen Öffnungen der Dachflächen ein.

Ist eine Treppenhauserweiterung montiert, muss zusätzlich der Türöffner für die Tür der Treppenhauserweiterung eingebaut werden. Verwenden Sie hierfür den transparenten Dacheinsatz mit Öffnung.

Führen Sie den langen Teil des Türöffners von außen durch die Öffnung des transparenten Dacheinsatzes. Verbinden Sie anschließend den langen Türöffner mit dem kurzen Türöffnerstück, indem Sie den langen Stab in den Schlauch des kurzen Türöffnerstücks stecken.

Setzen Sie anschließend den transparenten Dacheinsatz in die vorgesehene Öffnung der Dachfläche ein und haken Sie das kurze Türöffnerstück in die Tür der Treppenhauserweiterung ein.

Kontrollieren Sie abschließend die Funktion des Türöffners. Die Tür sollte sich von außen leicht öffnen und schließen lassen.

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